Hotelbuchung – Diese Tücken lauern bei der Buchung im Internet

Hotelbuchung

Es scheint dank des Internets heute so einfach zu sein wie nie zuvor: Die Suche nach einem guten und günstigen Hotel. Schnäppchenangebote sind überall zu finden und dank der Kundenkommentare und der Bewertungsportale haben wir auch immer einen guten Einblick, was anderen Menschen gefallen hat. Lesen Sie in diesem Arktikel welche Tücken die schöne neue Welt des Internets bei der Hotelbuchung hat mit folgenden Themen:

Wenn Sie sich nach Kundenmeinungen und Bewertungsportalen bei der Hotelbuchung richten möchten, dann stellen Sie bald fest: Es ist gar nicht so einfach zu beurteilen, welchem Portal Sie denn nun Ihr Vertrauen schenken möchten. Welches Schnäppchenportal bietet seriöse Angebote, welche Bewertung ist authentisch?

Experten warnen immer wieder davor, dass es auch Tücken gibt, beim Buchen von vermeintlichen Schnäppchen im Internet. Dabei können Sie vor allem bei der Hotelbuchung im Internet nicht unerheblich Geld sparen. So sagt es Falk Murko von der Stiftung Warentest. „Noch wie war es so einfach, die Preise zu vergleichen.“

Die Rabattschlacht von Buchungsportalen

Nach Rabatten auf Online-Börsen wie hrs.de oder hotel.de müssen Sie nicht lange suchen. Manchmal wirkt dies geradezu wie eine Rabattschlacht. Das eine Billigangebot wird vom nächsten unterboten. Nicht selten ist festzustellen, dass ein Zimmer zu recht unterschiedlichen Preisen angeboten wird. „Dabei kann schon einmal eine Preisdifferenz von einem Drittel auftreten“, so Ulrike Pithan von der Webseite trivago.de, die sich auf Preisvergleiche spezialisiert hat.

Die Tiefpreis-Garantie

Nicht immer ist auf „Tiefpreis-Garantien“ Verlass. So kommt es vor, dass unterschiedliche Anbieter damit werben, den günstigsten Preis für ein Hotel anzubieten. Wenn Sie wiederum die Portale miteinander vergleichen, dann können Sie feststellen, dass der „Tiefpreis“ recht unterschiedlich ausfallen kann.

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Die Hotelbewertungen

Wichtig für die Hotelanbieter sind natürlich auch immer die Hotel-Bewertungen. Dies vermittelt dem Suchenden den Eindruck, dass man sich in einem Hotel wohlfühlt. In Katalogen und Angebotsbeschreibungen wird nur selten aufgeführt, ob das Hotel eine familiäre Atmosphäre bietet und ob wir uns darin wohlfühlen. Dies gehört schließlich auch zur subjektiven Wahrnehmung. Der eine Hotelgast ist eher unkritisch, der andere moniert jede Kleinigkeit, die ihm nicht gefällt. Die Bewertung eines Hotels ist natürlich auch immer eine Frage des persönlichen Geschmacks. Was dem einen gefällt, ist für den anderen ein Problem.

Wenn in einer Bewertung von einem „Hotel für Partypeople“ geschrieben wird, dann ist das vielleicht positiv gemeint. Und wer nach einer entsprechenden Location sucht, bekommt mit einer solchen Bewertung sicherlich auch den gewünschten Hinweis. Wer allerdings eine ruhige Nächtigungsstätte sucht, wird von solchen Bewertungen tendenziell abgeschreckt. Zum Standard professioneller Hotelprüfer gehören solche Bewertungen sicherlich nicht.

Glaubwürdige Hotelbewertungen?

Wird ein Hotel in einer Bewertung nur gelobt, dann kann das schon wieder ein Grund sein, skeptisch zu werden. Denn Manipulationen sind auf den Hotelportalen durchaus möglich. Eine Untersuchung der Hochschule Heilbronn hat ergeben: Bei zwei von acht Bewertungsportalen blieben manipulierte Einträge unbemerkt. Auch dann, wenn die Einträge als Werbetext formuliert waren und falsche Angaben zu den Hotels enthielten. Zwei weitere der acht getesteten Portale konnten zwei von drei Manipulationsversuche aufdecken.

Die subjektive Meinung

Die Betreiber von Hotelportalen sind sich darüber bewusst, dass die Bewertungen nicht als objektive Rezensionen zu verstehen sind. Die Veröffentlichungen sind viel eher als eine subjektive Meinung des Urlaubers zu verstehen. Gerade aus dieser Subjektivität ergibt sich die besondere Authentizität.

Was das Foto erzählt

Bei der Hotelbuchung sollten Sie sich nicht nur auf die Bewertungen anderer konzentrieren. Nehmen Sie auch die Hotelbeschreibungen und die Fotos unter die Lupe. Fotos sind meistens Beispielbilder, die nicht notwendigerweise das gebuchte Zimmer zeigen. Auf dem Foto ist dann eine schöne und große Suite angegeben, das gebuchte Zimmer ist dann viel kleiner.

Wer ist für Reklamationen zuständig?

Wenn das gebuchte Zimmer nicht dem Angebot entspricht, haben Sie als Urlauber bei der Online-Börse meistens nicht viel zu melden. Denn die Reklamation ist nicht beim Online-Portal anzumelden. Der Preisnachlass ist dann direkt mit dem Hotel auszuhandeln. Im Ausland gilt natürlich das Recht des jeweiligen Landes. Was Sie in Venedig als Mangel reklamieren, muss auch dort rechtlich als Mangel anerkannt sein. Was in Deutschland zu einem Preisnachlass von 30% führt, muss in einem anderen Land nicht notwendigerweise ein Mangel sein.

Die Hotelbuchung bei einem deutschen Veranstalter

Wenn Sie allerdings bei einem deutschen Reiseveranstalter im Internet buchen, dann gilt auch das deutsche Recht. In diesem Fall ist auch dieser Veranstalter der Ansprechpartner für die Abwicklung von Reklamationen. Dies ist auch dann der Fall, wenn der Urlauber keine Pauschalreise, sondern ausschließlich ein Hotel bei diesem Veranstalter gebucht hat.

Unser Tipp für ihre hotelbuchung


Schauen und fragen Sie immer bei den Hotels selbst noch einmal nach, denn die „Hauspreise“ sind in der Regel erheblich günstiger (und Sie bekommen vorab alle Informationen, die Sie benötigen – Zimmerkategorien, Lage, etc.)

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