November 14

Limes Radweg: Rauf auf den Sattel und hinein ins römische Geschichtsvergnügen

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Geschichtsunterricht und eine sportliche Herausforderung: Das bietet der Limes Radweg. Wenn Sie gerne Rad fahren und wenn Sie sich für Caesar & Co. interessieren, dann ist der Limes Radweg die richtige Kombination für Sie. Der Radweg führt Sie über eine Länge von knapp 800 Kilometern entlang der früheren Befestigungsanlage durch vier Bundesländer. Viele Hinweisschilder informieren Sie über die Historie des Limes und halten Sie auf Kurs.

Sie erkennen die Hinweisschilder an ihrer braunen Farbe, dem Logo des Vereins und den Markierungen „D“ und „L“. Diese Kennzeichnung ist in allen vier Bundesländern einheitlich. Der Limes Radweg führt Sie auf gut ausgebauten Rad- und Waldwegen entlang der Limes-Straße.

Der Radweg führt Sie entlang des Obergermanisch-Raetischen Limes vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten aus der Zeit der Römer. Staunen Sie über rekonstruierte Limeswachtürme und rekonstruierte Kastelle. Entdecken Sie Schützenbauten und die Ruinen römischer Badeanlagen. Sie begegnen Befestigungsanlagen mit Wall, Palisaden und Gräben. Auf dem Weg können Sie natürlich auch einen Zwischenstopp in so manchem Museum einlegen.

Auch die Städte entlang der Strecke sind immer für einen Zwischenstopp interessant. Hier können Sie so manches Kur- und Erholungszentrum erleben. Auch landschaftlich ist der Limes-Radweg sehr abwechslungsreich. Der Radweg führt Sie am Rhein entlang durch den Naturpark Rhein-Westerwald, dann durch das Lahntal und das Nassauer Land. Sie radeln durch den Rheingau-Taunus-Kreis und kommen schließlich am Naturpark Hochtaunus an. Weiter geht es in die Wetterau, das Maintal und den Odenwald. Schließlich führt Sie der Radweg durch den Schwäbisch-Fränkischen Wald und durch die Schwäbische Alb. Sie radeln dann weiter durch den Rheingau-Taunus-Kreis zum Naturpark Hochtaunus und erreichen über den Naturpark Altmühltal schließlich die Donau.

Natürlich bietet der Limes Radweg auch so manche sportliche Herausforderung. Denn die Römer haben ihre Straßen gerne einmal über einen Hügel gelegt. Aber das macht schließlich den Ehrgeiz des Radlers aus, oder etwa nicht? Sie werden für Ihre Mühe dann auch stets mit tollen Landschaften und kultureller Vielfalt belohnt. Teilen Sie sich die ganze Strecke am besten in kleinere Abschnitte auf und planen Sie die Zwischenstopps so ein, wie es Ihrer Laune und Kondition entspricht. Die Ortschaften entlang des Limes-Radwegs verfügen über vielfältige Übernachtungsmöglichkeiten und eine gute Gastronomie.

Von Heidenrod bis nach Mainhausen mit dem Fahrrad

Der hessische Abschnitt des Limes beginnt in Heidenrod und führt bis nach Mainhausen am Main. Hierbei führt der Limes über bewaldete Höhen im Taunus zum fruchtbaren Gebiet der Wetterau. Hier begegnen Ihnen 18 große und 31 kleine Kastelle, sowie mehr als 200 Wachturmstellen auf 153 Kilometern. Der Erhaltungszustand der Strecke mit einer Länge von 153 Kilometern ist entsprechend der nachrömischen Nutzung des Geländes ganz unterschiedlich. In den landwirtschaftlich geprägten Regionen ist vom Limes oft nicht so viel zu sehen, in den Wäldern können Sie den Wall und die Gräben oft noch gut erkennen. Hier sind auch die meisten Wachtürme und Kastelle zu finden. Die restaurierten Baureste des Limes begegnen Ihnen auf der Radtour immer wieder. Lassen Sie sich darauf ein, mit ihrer Fantasie zu spielen und unternehmen Sie eine Zeitreise in das Leben der alten Römer. Besonders spektakulär ist die Saalburg. Dieses Kastell wurde auf Initiative von Kaiser Wilhelm II wieder vollständig restauriert. Zahlreiche Neubauten haben das Kastell in den vergangenen Jahrzehnten erweitert und als archäologischen Park gestaltet. Die Saalburg liegt im Taunus bei Bad Homburg v. d. Höhe. 



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